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A gorgeous art book that also tells the unbelievable story of Joseph Baqué, a police officer and secretive artist who created 1500 imaginary creatures during the fascist era in Spain
(1930s-60s) and told not a soul about them during his lifetime. Part Medieval-style bestiary, part natural history treatise, this remarkable body of work by Joseph Baqué came to the public's attention only in 2011. With this book, author Brian Chidester has penned the first-ever critical biography of this enigmatic creator and of his strange, whimsical creations. Threading 20th century art history, Spain's fascist era, and what record there is of Baqué's personal life, Chidester presents a full picture of one of the most fascinating "outsider art" careers of the
20th century. Grouped into nine distinct taxonomies - wild beasts, primitive men, bats, insects, giant spiders, snakes, cephalopods, crustaceans, birds, and fish - each creature is placed against a blank white backdrop and surrounded by a pencil-drawn square box. Despite setting up his creatures as species classifications instead of individual characters, the artist imbued each with an individualistic personality and self-awareness. They often gaze outward, perform as if on display, and even feel around for possible ways out of their aesthetic cage - which speaks to Baqué's visual fondness for carnival posters and freak show banners of the era. Collectively they represent a rich visual imagination at odds with the conformist political climate in which he created them.
Ein wunderschöner Artbook-Band, der zugleich die unglaubliche Geschichte von Joseph Baqué erzählt – einem Polizisten und zurückgezogen lebenden Künstler, der während der faschistischen Ära in Spanien
(1930er- bis 60er-Jahre) 1500 imaginäre Kreaturen erschuf und zu Lebzeiten niemandem davon erzählte. Teils Bestiarium im Stil mittelalterlicher Werke, teils naturhistorische Abhandlung: Dieses bemerkenswerte Gesamtwerk von Joseph Baqué wurde der Öffentlichkeit erst 2011 bekannt. Mit diesem Buch hat Autor Brian Chidester die erste kritische Biografie überhaupt über diesen rätselhaften Schöpfer und seine seltsamen, verspielten Kreationen verfasst. Anhand von Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Spaniens faschistischer Ära und den wenigen überlieferten Details aus Baqués Privatleben zeichnet Chidester ein vollständiges Bild einer der faszinierendsten Karrieren der „Outsider Art“ des
20. Jahrhunderts. Die Kreaturen sind in neun unterschiedliche Taxonomien gegliedert – wilde Bestien, primitive Menschen, Fledermäuse, Insekten, Riesenspinnen, Schlangen, Kopffüßer, Krebstiere, Vögel und Fische –; jede von ihnen ist vor einem leeren weißen Hintergrund platziert und von einem mit Bleistift gezeichneten quadratischen Rahmen umgeben. Obwohl der Künstler seine Wesen eher als Artenklassifikationen denn als individuelle Figuren anlegte, verlieh er jedem eine eigene Persönlichkeit und ein eigenes Bewusstsein. Oft blicken sie nach außen, posieren, als stünden sie zur Schau, und tasten sogar nach möglichen Wegen aus ihrem ästhetischen Käfig – ein Hinweis auf Baqués visuelle Vorliebe für Karnevalsplakate und Freakshow-Banner jener Zeit. Zusammen zeigen sie eine reiche visuelle Fantasie, die in deutlichem Gegensatz zum konformistischen politischen Klima steht, in dem sie entstanden.