Stand auf den Bestenlisten des Jahres der The Washington Post, NPR, The Guardian und weiterer Medien! Nominiert für einen NAACP Image Award und Gewinner des Believer Book Award for Fiction! Hot Comb bietet einen eindringlichen Einblick in das Leben Schwarzer Frauen und ihre Coming-of-Age-Geschichten – beobachtet in einem vollen, nach Ammoniak riechenden Friseursalon, während die Frauen tratschen und sich über das Brennen hinweg näherkommen. Die titelgebende Geschichte „Hot Comb“ handelt von der ersten Dauerwelle eines jungen Mädchens – ein zum Scheitern verurteilter Versuch, cool auszusehen und in der rein Schwarzen Nachbarschaft, in die ihre Familie gerade gezogen ist, nicht mehr „zu weiß“ zu wirken. In „Virgin Hair“ schmerzen die Sticheleien über ihren „empfindlichen Kopf“ fast genauso sehr wie die Dauerwelle selbst. „My Lil Sister Lena“ zeigt den Druck, als einzige Schwarze Spielerin in einem weißen Softball-Team zu sein. Lenas Haare werden zur Kuriosität des Teams, zu etwas, das angefasst wird, zu einem Thema, über das ihre Mitspielerinnen nach Belieben reden und diskutieren – bis Lena eine Angststörung entwickelt und sich die eigenen Haare ausreißt. In Hot Comb stellt Ebony Flowers durchgehend klassische Magazinanzeigen nach, die das vermeintliche Bedürfnis von Frauen nach Haarglättern und Haarprodukten idealisieren. „Change your hair form to fit your life form“ und „Kinks and Koils Forever“ springen den Kundinnen von der Seite entgegen. Erkenntnisse über Race, Klasse und die Unvollkommenheit von Identität wirbeln durch diese Geschichten und Anzeigen, die mal süß, mal klarsichtig, mal herzzerreißend sind. Flowers begann während ihrer Promotion in Curriculum and Instruction damit, Comics zu zeichnen, und ihre frühe Meisterschaft im sequenziellen Erzählen ist schlichtweg erhaben. Hot Comb ist ein vielversprechender Beweis des Talents einer neuen Cartoonistin, die schon jetzt Eindruck hinterlassen hat.