„Sarah Gliddens bemerkenswertes Rolling Blackouts verleiht dem Format des [Graphic Journalism] eine neue Wendung. Glidden begleitet ein Team von Journalist:innen durch Syrien und den Irak, und ihre zurückhaltenden Aquarelle halten nicht nur das Leben der Menschen in Kriegsgebieten fest, sondern auch die Art, wie die Medien mit ihnen interagieren. Sehr empfehlenswert.“ —The Guardian Die Cartoonistin Sarah Glidden begleitet ihre beiden Freunde — Reporter und Gründer einer Non-Profit-Organisation für Journalismus — bei ihren Recherchen zu möglichen Geschichten über die Auswirkungen des Irakkriegs auf den Nahen Osten und insbesondere auf die Flüchtlinge dieses Krieges. Zur Gruppe stößt außerdem ein Jugendfreund und ehemaliger Marine, dessen Einsatzzeit im Irak eine unerwartete und manchmal auch unwillkommene Perspektive einbringt — sowohl für die Menschen, denen sie begegnen, als vielleicht auch für sie selbst. Während sich das Team durch die Türkei, den Irak und Syrien bewegt, beobachtet Glidden die Reporter dabei, wie sie Zivilist:innen, Flüchtlinge und Beamt:innen fragen: „Wer bist du?“ Jede Person hat eine Geschichte zu erzählen: der iranische Blogger, die Flüchtlingsbeauftragte der Vereinten Nationen, ein Taxifahrer, der aus den USA abgeschobene irakische Flüchtling, die im syrischen Exil Zuflucht suchenden Iraker:innen und sogar der amerikanische Marine. Glidden (How to Understand Israel in 60 Days or Less) hält alles, was ihr begegnet, mit einem einfühlsamen und forschenden Blick fest. In ihren typischen sanften, gedeckten Aquarellen gemalt und mit selbstironischem Humor geschrieben, festigt Rolling Blackouts Gliddens Platz als eine der originellsten Sachbuchstimmen der Gegenwart.