How to Make a Monster ist Frankenstein’s
schonungslose Erinnerung daran, wie es war, 1980 als schwarzer, introvertierter
13-Jähriger aufzuwachsen.
Erzählt als düstere Ich-Erzählung mit schwarzhumorigen
Untertönen zeigt Casanova Frankenstein, wie seine Erfahrungen im echten Leben
seinen abgebrühten, vom Überlebenswillen geprägten Blick aufs Leben formten. Seine Welt war
eine Welt aus Angst und Isolation, durchbrochen von schikanierenden Schlägern, der
erdrückenden Atmosphäre der lutherischen Schule im Süden von
Chicago, Rassentrennung, unerreichbaren Mädchen und einem Zuhause,
das von einer emotional distanzierten, unsupportiven Mutter
und einem gewalttätigen, alkoholkranken Vater geprägt war, der als Cop durchaus nicht davor zurückschreckte, seinem
Sohn hin und wieder eine ordentliche Tracht Prügel zu verpassen, während er christliche
Familienwerte predigte. Es ist ein schonungsloses Porträt einer unerträglich schmerzhaften
Kindheit.
How to Make a Monster wurde vom australischen Outsider-Künstler Glenn Pearce illustriert
– in einer seltenen kreativen Symbiose, in der Pearce Frankensteins innere Zerrissenheit
mit einer Vielzahl künstlerischer Ansätze einfängt, die von naturalistischer Porträtkunst bis zu hemmungslos
einfallsreicher, phantasmagorischer Bildsprache reichen. Ein nahtloses, kontrapunktisches
Gleichgewicht zwischen Frankensteins rohem, ungeschmücktem Text und Pearces atemberaubend
detaillierten Zeichnungen.