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The wife of Japan’s most lauded manga-ka documents a year in their lives with her own artistry.
In 1981, Fujiwara Maki began a picture diary about daily life with her son and husband, the legendary manga author Tsuge Yoshiharu. Publishing was not her original intention. “I wanted to record our family’s daily life while our son, Shosuke, was small. But as 8mm cameras were too expensive and we were poor, I decided on the picture diary format instead. I figured Shosuke would enjoy reading it when he got older.”
Drawn in a simple, personable style, and covering the same years fictionalized in Tsuge’s final masterpiece The Man Without Talent, Fujiwara’s journal focuses on the joys of daily life amidst the stresses of childrearing, housekeeping, and managing a depressed husband. A touching and inspiring testimony of one Japanese woman's resilience, My Picture Diary is also an important glimpse of the enigma that is Tsuge. Fujiwara’s diary is unsparing. It provides a stark picture of the gender divide in their household: Tsuge sleeps until noon and does practically nothing. He never compliments her cooking, and dictates how money is spent. Not once is he shown drawing. And yet Fujiwara remains surprisingly empathetic toward her mercurial husband.
Translated by Ryan Holmberg, this edition sheds light on Fujiwara's life, her own career in art, writing, and underground theater, and her extensive influence upon her husband's celebrated manga.
Die Ehefrau von Japans gefeiertstem Manga-ka hält mit ihrer eigenen Kunstfertigkeit ein Jahr aus ihrem gemeinsamen Leben fest.
1981 begann Fujiwara Maki ein gezeichnetes Tagebuch über den Alltag mit ihrem Sohn und ihrem Ehemann, dem legendären Manga-Autor Tsuge Yoshiharu. An eine Veröffentlichung dachte sie ursprünglich nicht. „Ich wollte das tägliche Leben unserer Familie festhalten, solange unser Sohn Shosuke noch klein war. Aber 8mm-Kameras waren zu teuer und wir waren arm, also entschied ich mich stattdessen für die Form eines Bildertagebuchs. Ich dachte mir, Shosuke würde es gern lesen, wenn er älter ist.“
In einem schlichten, zugänglichen Stil gezeichnet und angesiedelt in denselben Jahren, die Tsuge in seinem letzten Meisterwerk The Man Without Talent fiktionalisierte, richtet Fujiwaras Journal den Blick auf die Freuden des Alltags mitten im Stress von Kindererziehung, Haushalt und dem Zusammenleben mit einem depressiven Ehemann. Als berührendes und inspirierendes Zeugnis der Widerstandskraft einer japanischen Frau ist My Picture Diary zugleich ein wichtiger Einblick in das Rätsel namens Tsuge. Fujiwaras Tagebuch nimmt kein Blatt vor den Mund. Es zeichnet ein schonungsloses Bild der Geschlechterverhältnisse in ihrem Haushalt: Tsuge schläft bis mittags und tut praktisch nichts. Er lobt nie ihr Essen und bestimmt, wofür das Geld ausgegeben wird. Kein einziges Mal sieht man ihn beim Zeichnen. Und trotzdem begegnet Fujiwara ihrem launischen Ehemann mit überraschend viel Empathie.
Diese von Ryan Holmberg übersetzte Ausgabe wirft Licht auf Fujiwaras Leben, ihre eigene Karriere in Kunst, Schreiben und Underground-Theater sowie auf ihren weitreichenden Einfluss auf die gefeierten Manga ihres Ehemanns.