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Nejishiki unveils the most iconic scenes from Yoshiharu Tsuge’s highly respected body of work alongside his most beloved stories. A cornerstone of Japan’s legendary 1960s counterculture that galvanized avant-garde manga and comics criticism, the title story follows an injured young man as he wanders through a village of strangers in search of emotional and physical release. Other stories in this collection follow a series of weary travelers who while away sultry nights and face menacing doppelgangers. Even banal activities like afternoon strolls uncover unsavory impulses. The emotionally and erotically charged imagery collected in this third volume remains as shocking and vivid today as it did upon its debut fifty years ago.
Tsuge’s stories push boundaries, abruptly crossing the threshold of conventional storytelling. Unassuming protagonists venture further into eerie symbolism against a shadowy, perceptibly dreamlike landscape easily mistaken for the real world. The angst that pervades postwar Japanese society threatens to devour his characters and their pastoral sensibilities as each protagonist’s wanderlust turns surreal.
Nejishiki enthüllt die ikonischsten Szenen aus Yoshiharu Tsuges hochgeschätztem Werk zusammen mit seinen beliebtesten Geschichten. Als Grundpfeiler von Japans legendärer Gegenkultur der 1960er, die den Avantgarde-Manga und die Comickritik entscheidend geprägt hat, folgt die Titelgeschichte einem verletzten jungen Mann, der auf der Suche nach emotionaler und körperlicher Erlösung durch ein Dorf voller Fremder irrt. Weitere Geschichten in dieser Sammlung begleiten eine Reihe erschöpfter Reisender, die schwüle Nächte totschlagen und bedrohlichen Doppelgängern begegnen. Selbst banale Tätigkeiten wie Spaziergänge am Nachmittag legen unschöne Impulse offen. Die emotional und erotisch aufgeladenen Bilder, die in diesem dritten Band versammelt sind, wirken heute noch genauso schockierend und lebendig wie bei ihrem Debüt vor fünfzig Jahren.
Tsuges Geschichten gehen an Grenzen und überschreiten abrupt die Schwelle des konventionellen Erzählens. Unauffällige Protagonisten wagen sich immer tiefer in unheimliche Symbolwelten vor, vor einer düsteren, spürbar traumartigen Landschaft, die leicht mit der realen Welt verwechselt werden kann. Die Angst, die die japanische Nachkriegsgesellschaft durchzieht, droht seine Figuren und ihre pastorale Sensibilität zu verschlingen, während die Reiselust jedes Protagonisten ins Surreale abgleitet.