Im Ursprung einer der ikonischsten Superheldinnen der Welt verbirgt sich eine faszinierende Familiengeschichte – und ein entscheidendes Kapitel der Geschichte des Feminismus im 20. Jahrhundert. „Alles, was man sich von einem echten Pageturner wünschen kann … Leichen im Keller, eine kaum zu glaubende Skurrilität in den biografischen Details und noch etwas, das selbst die ernsthafteste feministische Geschichtsschreibung heimlich antreibt: Spaß.“ —Entertainment Weekly The Secret History of Wonder Woman ist eine tour de force der Geistes- und Kulturgeschichte. Wonder Woman ist, so argumentiert Jill Lepore, das fehlende Bindeglied in der Geschichte des Kampfs um Frauenrechte – eine Kette von Ereignissen, die mit den Frauenwahlrechtskampagnen des frühen 20. Jahrhunderts beginnt und ein Jahrhundert später bei der schwierigen Stellung des Feminismus endet. Lepore, Historikerin in Harvard und Autorin des New Yorker, hat einen erstaunlichen Fundus an Dokumenten ans Licht gebracht, darunter die nie zuvor gesehenen privaten Unterlagen von Wonder Womans Schöpfer William Moulton Marston. Die Geschichte der Familie Marston ist eine Erzählung voller Drama, Intrigen und Ironie. In den 1920er Jahren nahmen Marston und seine Frau Olive Byrne, die Nichte von Margaret Sanger, einer der einflussreichsten Feministinnen des 20. Jahrhunderts, in ihr Haus auf. Während sie in einer regelmäßigen Kolumne für Family Circle, die Marston und Byrne gemeinsam schrieben, das konventionelle Familienleben feierten, führten sie selbst ein Leben von außergewöhnlicher Unangepasstheit. Marston, international bekannt als Experte für Wahrheit – er erfand den Lügendetektortest –, führte ein Leben voller Geheimnisse, nur um sie dann auf den Seiten von Wonder Woman offenzulegen. Enthält ein neues Nachwort mit neuen Enthüllungen, basierend auf bislang unveröffentlichten Briefen und Fotografien aus dem Nachlass der Familie Marston, sowie 161 Abbildungen und 16 Farbseiten in voller Farbe.